Ab dem Herbst 2001 wurde die Monsterfamilie um einen Nachwuchs reicher: Die Ducati Monster 620 i.e.
Ducati entwickelt die 600er Monster in vielerlei Hinsicht weiter. Das Motorrad für Einsteiger oder Wiedereinsteiger bekommt einen grösseren Hubraum, wobei der Name entsprechend angepasst wurde: Monster 620 i.e. Der Hubraum wurde von 583cm3 auf 618cm3 mittels eines grösseren Hubs von 3,5 mm erreicht. Der Name weist ausserdem darauf hin, dass nun auch das kleinste Monstermodell über eine Einspritzanlage verfügt. Statt der bisher eingesetzten 38er Vergaser verrichtet nun eine 45er Einspritzanlage ihren Dienst. Weitere änderungen: grosse Airbox, grössere Ventile und eine modifizierte Auspuffanlage mit U-Kat. Trotz der beiden U-Kats steigt die Leistung um 8 PS auf 60 PS an. Ausserdem zeigt die Umrüstung auf Katalysatoren einen deutlichen Trend in der Wandlung der DUCATI Modellgeschichte.
Auch das Fahrwerk der "kleinen" wurde verändert. Ducati verwendet die Schwinge aus der ST-Reihe, die um 2cm länger ist als die bisherige Monster-Schwinge. Weiterhin verfügt die Monster 620 i.e. jetzt über eine Doppelscheibenbremse, ein neues Sachs-Federbein, eine 43er Up-Side_down Gabel und einen völlig neuen Tacho. Der neue Tacho, der wohl auch in anderen Modellen erscheinen wird zeigt zuverlässig Die Geschwindigkeit, die Drehzahl, zwei Tageskilometerangaben, die Zeit, öltemperatur und Serviceintervalle an. Ausserdem hat die 620er Monster jetzt auch eine Wegfahrsperre.
Zudem wird es die Ducati Monster 620 i.e. auch als "S"-Version geben: Seitendeckel und Fersenschützer aus Kohlefaser, Aluminiumschwinge, Lenkerverkleidung, eine 2 cm höhere Sitzbank, eine Heckanhebung per Schubstange (für die Standard 620 optional erhältlich) und eine Fahrwerksabstimmung á la S4 wird diesen feinen Unterschied ausmachen. |